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IT’S A BATTLE, STUPID!

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Projects

Hier das Ergebnis unserer Arbeit bei den Lead Awards 2013. Unter dem Motto „IT´S A BATTLE, STUPID!“ ist eine WebSite mit dem Thema „Die Merkel-Jahre. Eine Ära.“ entstanden, auf die man wirklich stolz sein kann. Bedenkt man das für die Umsetzung lediglich 7 Stunden zur Verfügung standen. Ein riesiger Dank an die lieben Kollegen für die professionelle und spaßige Zusammenarbeit. Es ist unglaublich erfrischend zu sehen was geht, wenn alle das Beste geben und die Kommunikation stimmt. Unter www.mit-merkel.de ist die Arbeit veröffentlicht.

Die Aufgabe seitens des Lead Awards wurde so formuliert:

PRINT GEGEN ONLINE – EIN FELDVERSUCH.
Wollen wir wirklich den Beteuerungen glauben, dass Print- und Online- Medien eigentlich keine Konkurrenten sind, sondern sich prima ergänzen und ganz toll nebeneinander existieren? Wir machen die Probe aufs Exempel: Zu Beginn des LeadAwards-Symposiums wird ein Print-Team und ein Online-Team mit demselben Thema gebrieft. Danach haben beide sieben Stunden Zeit, das Thema mit ihren grafischen und journalistischen Mitteln umzusetzen: Das Print-Team in einer 20seitigen Magazinstrecke, das Online-Team auf einer Website mit allen digitalen Features und Applikationen. Am Ende des Symposiums präsentieren sie ihre Arbeit – und das Publikum entscheidet, welches Medium mehr bietet und besser funktioniert.

Auch wenn ich am Anfang, angefixt vom Ehrgeiz zu gewinnen und überzeugt von unserem Online-Team, mir einen „Sieg“ bei diesem „Wettkampf“ gewünscht habe, war das Unentschieden das einzig richtige Ergebnis. Unabhängig davon wie viel Energie seitens der Mitstreiter aufgewendet wurde, kann und darf es kein Konkurrenzdenken zwischen Print und Online geben. Auch die Idee, nebeneinander zu existieren ist falsch! Nur miteinander, die Möglichkeiten beider Medien voll auskostent, können wir zukünftig arbeiten und bestehen. Trennung innerhalb der Verlage und Agenturen zwischen Print und Online? Warum? Für wen?

Ganz klar bieten die einzelnen Medien unterschiedliche Darreichungsformen der Inhalte. Sicherlich wird Online immer multimedialer gearbeitet als es im Print möglich ist. Wichtiger finde ich aber am Ende eine Sprache zu sprechen, sich gegenseitig zu inspirieren und zu verstärken. Anders gesagt: Warum trennen wir immer noch so strikt unsere Arbeit mit der unserer Kollegen? Das enorme Potenzial an Kreativität lässt sich mittlerweile spielend leicht in jede Medienform umsetzen. Nur die Sprache, der Look, das Gefühl muss das gleiche sein.

Wenn diese Knoten erstmal gelöst sind brauchen wir uns endlich auch nicht mehr die Frage zu stellen wer besser ist.

mitmerkel

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